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„Piper-Karle“ ist Luftikus aus Leidenschaft

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Wenn an diesem Wochenende moderne und historische Flugzeuge in dichten Schwärmen auf dem Pfullendorfer Verkehrslandeplatz einfallen, dann kümmert sich auch ein fliegerisches Urgestein mit um die Gäste: der „Piper-Karle“. Seit 30 Jahren ist der leidenschaftliche Luftikus im Flugsportverein Pfullendorf stark aktiv.

Am Beispiel des gebürtigen Unterfranken Karl Dörr, dessen „Piper“ eigentlich in „Pattonville“ (nördlich von Stuttgart) steht, von dem rührigen Unternehmer aus dem Schwabenland aber als Lufttaxi ins Badische und an den Bodensee bevorzugt eingesetzt wird, hat man ein schönes Beispiel für „multikulturelles Miteinander“. International ist der selbstständige Kaufmann auch von Berufs wegen aktiv.

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Die schönste Maschine kommt aus Balingen

(PFULLENDORF/sel) Dank seines Mitglieds Karl Dörr hat der Flugsportverein Pfullendorf am vergangenen Wochenende das 27. internationale Pipertreffen mit Bravour gemeistert. Die europäische „Miss-Wahl“ gewinnt eine Schönheit aus Balingen.
Eine Augenweide ist jede der 50 nach Pfullendorf eingeschwebten Maschinen, jede ein von Pilotinnen und Piloten liebevoll gepflegtes Schätzchen – so unverwechselbar individuell wie die Eigentümer. Und die „Piperisti“ sind in der Tat ein feierfrohes Völkchen! Unabhängig von sozialem Status oder etwa Einkommen im „Zivilleben“, zählt bei den Pipertreffs nur der Charakter von Maschine und Pilot(in). Entsprechend hoch her geht es auch bei den international ausgeschriebenen Treffs der fliegenden Familie. Und hier hat sich der Flugsportverein Pfullendorf am Wochenende zu ungeahnten Höhen auf geschwungen. Trotz bescheidenstem Wetter waren alle Teilnehmer vom Programm am Boden und in dem zur Partyhalle umfunktionierten Flugzeughangar am Jakobsweg restlos begeistert. „Schuld“ daran ist vom Start weg Vereinsmitglied Karl Dörr gewesen. Hat doch der „Piper Karle“ die Warming-Up-Fliegerparty am Freitagabend komplett aus eigener Tasche gelöhnt – samt Fressalien und Flüssigteibstoff für alle, weil am Samstag seine Piper den 50. Geburtstag feiern konnte.

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Nachlese 27. Internationale Pipertreffen

Wie haben wir in den Tagen vor dem 11. Juni gebangt un ständig auf das Wetter geschaut, obwohl jeder von uns weiss: "Man kann es sowiso nicht ändern. Es kommt wie es kommt." Wer hätte es gedacht, es kam wie es kam und es kam für die einen so und für die anderen so. :-) Im Süden der Republik hatten wir herrlichsten Sonnenschein am Freitag und im Norden krachten die Gewitter runter und es regnete in Strömen, so dass die Nordlichter ihr Vorhaben leider absagen mussten. Wir starteten also mit einer dezimierten Teilnehmerzahl, aber die die es nach Pfullendorf geschafft hatten waren um so präsenter. Die Begrüßung der Piperfamilie war Rustikal: Nach der Anmeldung gab es einen Leberkäswecken (wer das nicht kennt, der sollte beim nächsten Süd-Deutschlandbesuch einen solchen in der Metzgerei kaufen) und natürlich musste auch der erste Durst gestillt werden. Um 19:30 Uhr gab es den offiziellen Startschuss zum Wochenende. Stefan Schneider (also ich) durft die Piper Freunde aus Nah- und Fern begrüßen ihnen kurz erklären, wo sie gelandet waren und damit den "gesponsorten" Abend einleiten. Karl Dörr übernahm das Essen und das Freiber für den gesamten Abend, was natürlich zur rießigen Freude beitrug und einen rießigen Ablauss zur Folge hatte.

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Flighthajk 2010 - Das etwas andere Abenteuer

news20100422.jpgNach 28 Kilometer Fußmarsch sind die zwei Pfadfinderstufen der Pfullendorfer Pfadfinder Schwarzer Panter erschöpft, aber mit voller Stolz von ihrem Fligthhajk der etwas anderen Art zurück gekehrt. Der erste Teil ihres Hajks erfolgte mit einem Motorflugzeug. Insgesamt sechs mal startete das Motorflugzeug, eine Robin DR400 (180PS) des
Flugsportvereins Pfullendorf bis der ganze Trupp sicher auf dem Flugplatz in Mengen angekommen war. Von da an ging es dann mit Marschgepäck, Kochgeräte und Verpflegung in Richtung Süd/Westen. Getreu dem diesjährigen Motto liefen die Scouts mit Hilfe von Karte und Kompass. Über Bremen und Enkofen musste dann gegen Mitternacht in Rosna erst einmal ein Schlafplatz gefunden werden. Unterschlupf bekamen sie bereitwillig vom Weitharter Musikverein. Tags darauf führte die Strecke, nachdem sich die Scouts bei den Gastgebern mit einem Abschiedslied bedankt hatten, in einem Bogen über Habstahl und Levertsweiler in Richtung Pfullendorf. Angekommen in Pfullendorf sah man es den Kindern und Sippenführen an - Das Hajk hatte es in sich. 28 Kilometer sind eben 28 Kilometer. Und die nächste Aktion steht auch schon an, - ein Survivalcamp.

Bilder vom Flighthajk gibt es hier zu sehen (hier klicken)

Flugsportverein plant Neuauflage der Aktion „Pilot für einen Tag“

Schwäbische Zeitung - Cäcilia Krönert

PFULLENDORF (krö) - Bei der Hauptversammlung des Flugsportvereins Pfullendorf im Gasthaus „Deutscher Kaiser“ hat der Vorstand Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Bei konstruktivem, harmonischen Verlauf der Versammlung unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Stefan Schneider wurden Berichte, Informationen und Wünsche vorgetragen.
„Durch den Schnuppertag unter dem Motto „Pilot für einen Tag“ im vergangenen Jahr haben wir fünf neue aktive Mitglieder dazu bekommen“, mit den Worten eröffnete Stefan Schneider, erster Vorsitzender des Flugsportvereins. „Es ist eine erfreuliche Tendenz, die wir auch dieses Jahr fortsetzen wollen“, ergänzte Schneider. Zu finden ist der Flugplatz des Vereins südlich der Stadt Pfullendorf auf derAftholderberger Straße.
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An der Spitze des Flugsportvereins stehen (von links): Vorsitzender Stefan Schneider, zweiter Vorsitzender Hans-Jürgen Maier, Günter Theml (Abteilungsleiter Motorsegler), Kassenwart Arthur Engel und Ewald Restle (Abteilungsleiter Motorflieger). Foto: Cäcilia Krönert

Der Hauptverein, der aus zwei Abteilungen besteht — der Abteilung Motorflug und der Abteilung Motorsegler — zählt inzwischen 97 aktive Mitglieder in seinen Reihen. Etwa 40 Mitglieder informierten sich am Freitag über die Entwicklung und den jetzigen Stand ihres Vereins vor der Flugsaisoneröffnung am 1. April diesen Jahres. Nach dem Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden gab Günter Theml, Abteilungsleiter der Motorsegler, einen Überblick über den Zustand der vier vereinseigenen Motorsegler als auch über die insgesamt absolvierten Flugstunden der vergangenen Saison.

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