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Flugsportverein freut sich über neuen Kontrollturm

Südkurier/Pfullendorf. Mitglieder zeigen beim Bau vorbildlichen Einsatz
„Das ist ein markantes i-Tüpfelchen auf der vorbildlichen Infrastruktur eines nahezu einzigartigen Flugplatzes in Baden Württemberg.“ Mit diesen Worten lobte der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes (BWLV), Klaus Hallmayer, die Arbeit des Vorstands und der Mitglieder des Flugsportvereins Pfullendorf, die am Wochenende den neu erbauten Kontrollturm am Pfullendorfer Verkehrslandeplatz seiner Bestimmung übergeben konnten.
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„Der etwa 50 Jahre alte ehemalige Turm wurde wahrscheinlich nur noch durch die Farbe zusammengehalten“, witzelte der Vorsitzende Franz Stadelhofer, bei seiner Begrüßung der etwa 80 Gäste und Vereinsmitglieder. Der Flugsportverein unterhalte und betreibe einen öffentlichen Verkehrslandeplatz, dessen Kontrollturm eine ebenso wichtige Funktion habe wie die Start- und Landebahn, nämlich die sichere Regelung des Flugverkehrs, so der Vorsitzende, der anschließend die in Gedichtform gefassten Grußworte des in Urlaub weilenden Architekten Thomas Freitag vortrug.

Nachdem klar war, dass eine Sanierung unumgänglich sei, erarbeitete der Architekt und Fliegerkamerad eine Entwurfsplanung. Die daraus sich ergebende Kostenschätzung lag allerdings weit über den Erwartungen, sodass die Finanzierung und Machbarkeit in Frage gestellt war. Doch nachdem der Gemeinderat der Stadt Pfullendorf und der Badische Sportbund ihre Unterstützung zugesagt hatten, wurde das ehrgeizige Projekt trotz eines Fehlbetrages von etwa 19 000 Euro angegangen werden. Durch das großzügige Entgegenkommen aller am Bau beteiligten Firmen (teilweise Vereinsmitglieder) und den weit über eintausendstündigen Arbeitseinsatz nahezu aller Vereinsmitglieder beim Abriss des alten – und beim Innenausbau des neuen Towers und deren Spenden konnte der Fehlbetrag nahezu ausgeglichen werden. 

Thomas Kugler bedankte sich in seinem Grußwort beim Vorstand und den Vereinsmitgliedern für die vorbildliche Arbeit beim Flugplatzfest und Turmneubau und betonte, dass der Flugsportverein die Stadt Pfullendorf weit über die Grenzen der Republik hinaus bekannt mache. Nachdem Pfarrer Martinho Dias Mértola das Segenswort über den gelungenen Neubau gesprochen hatte, wurde die Bestimmungsübergabe des neuen Kontrollturmes in der kleinen Halle gebührend gefeiert.

Unsere Flugplatzrentner bei der Arbeit ...

Unsere Flugplatzrentner beim Innenausbau unseres neuen Towers.
Von links nach rechts: Dr. Claus Dähne, Werner Bux, Winfried Klein, Werner Huppenbauer.
Nicht im Bild Mathias Hübschle.Unsere Flugplatzrentner bei der Arbeit

Fotos vom Oldiefest in der Bildergalerie

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Es gibt Fotos vom Oldiefest in der Bildergalerie.

Spektakuläre Flugshow beim Oldie-Flugplatzfest

Südkurier/Pfullendorf -  Unzählige Besucher säumen die Start- und Landebahn beim Pfullendorfer Oldie-Flugplatzfest. Tollkühne Piloten, Oldtimer-Korso, Windhunderennen, Party und Rundflüge sorgen für tolle Stimmung.

news20140920Die Faszination des Fliegens ist ungebrochen: Unzählige Besucher verfolgten trotz launischen Spätsommerwetters am Wochenende gebannt das spannende Treiben am Pfullendorfer Himmel beim 13. Oldie-Flugplatzfest. Besonders am sonnigen Sonntagnachmittag war kaum ein Durchkommen auf dem Flugplatzgelände, auf dem sich Mitglieder des Flugsportvereins um den Vorsitzenden Franz Stadelhofer einmal mehr als umsichtige Gastgeber erwiesen, welche die Besucher mit einem Programm voller Highlights, leckerem Essen und guter Musik verwöhnten. „Wir freuen uns über die vielen Zuschauer. Schade, dass einige Piloten wegen der Bewölkung über ihren Heimatflugplätzen ihre Teilnahme absagen mussten“, zog Stadelhofer Bilanz.

Die Blicke der Gäste wanderten immer wieder gen Himmel: Bei der Flugshow kreisten die Flieger rasant durch die Lüfte, stiegen schwindelerregend in die Höhe, um dann scheinbar direkt vor den Gesichtern der beeindruckten Zuschauer sanft zurück auf den sicheren Boden zu gleiten. Rolle, Looping und sogar den Lomovák, eine spektakuläre Rotation um alle drei Achsen, gab es in den Lüften zu bestaunen.

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Inbetriebnahme des neuen Feuerlösch- und Rettungsfahrzeugs

Inbetriebnahme des neuen FeuerwehrfahrzeugsAm Samstagabend, den 26. April haben wir bei herrlichem Frühsommerwetter – es wurde an dem Tag auch viel geflogen – das neue Feuerwehrauto offiziell in Betrieb genommen. Dazu hatten sich Vereinsmitglieder in großer Zahl eingefunden. Das Ereignis wurde mit zwei kurzen Reden, einem Glas Sekt für alle Anwesenden und einem Imbiss mit Umtrunk begangen.

Nach rund 25 Jahren war es jetzt so weit. Wir haben ein neues Feuerlösch- und Rettungsfahrzeug. So heißt nach den Richtlinien der Behörde das an unserem Landeplatz vorgeschriebene Fahrzeug, das wir unter uns als Feuerwehrauto bezeichnen.
Der Vereinsvorstand Franz Stadelhofer hat in einer Rede über die Beschaffung berichtet, und der Flugbetriebsleiter Claus Dähne hat an das bisherige Feuerwehr-auto erinnert, das wir nun leider abschaffen mussten. Das bisherige Feuerwehrauto hat uns ein Vierteljahrhundert treue Dienste geleistet, ist immer - auch bei behördlichen Kontrollen - zuverlässig angesprungen, aber nun war es so weit. Wir befürchteten jederzeit einen Ausfall, und Reparaturen ließen sich nicht mehr wirtschaftlich durchführen.

Franz Stadelhofer hat das „neue“ Auto, einen Mercedes Benz 310 TSF, 95 PS (Benziner), Baujahr 1983, Kilometerstand 19 000, in einem sehr gepflegten Allgemeinzustand günstig von der Feuerwehr Langenargen, die es ausgemustert hatte, erworben und zum Flugplatz gesteuert. Aber auch danach lag noch einige Arbeit vor uns. Unser Vereinsmitglied Mathias Hübschle hat die für unseren Flugplatz behördlich vorgeschriebene Feuerlöschausrüstung und die Rettungsgeräte aus dem bisherigen Fahrzeug aus- und in das neue Fahrzeug fachmännisch eingebaut. Die Geräte sind so für Rettungseinsätze ohne Verzögerung greifbar. Das Pfullendorfer Autohaus Reck hat einige kleinere Rostschäden ausgebessert und Franz Stadelhofer selbst hat eine Beschriftung auf die Türen geklebt, damit jeder sieht, wo das Auto jetzt zu Hause ist.
An jedem Tag mit Flugbetrieb fahren wir vorab mit dem Fahrzeug die Landebahn zur Kontrolle ab und stellen damit auch sicher, dass es funktionsfähig ist, damit es mit seiner Ausrüstung zur Hilfeleistung bei Luftfahrtunfällen dienen kann.
Wir wünschen uns, dass wir von Unfällen verschont bleiben und dass das neue Auto uns wieder ein Vierteljahrhundert treue Dienste leistet.