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Mutige springen aus 4000 Metern Höhe in die Tiefe

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Flugsportverein veranstaltet erstmals einen Tag der offenen Tür – Piloten heben zu vielen Rundflügen ab
 
Pfullendorf  / sz Über Pfullendorf und dem Flugplatz an der Straße nach Aftholderberg hat am Samstag reger Flugbetrieb geherrscht. Fast im Minutentakt stiegen Flugzeuge in die Luft oder drehten über der Stadt die letzte Kurve vor der Landung. Der Grund: Der Flugsportverein hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen. „Wir konnten aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr kein Fliegerfest veranstalten, wollten aber den Kontakt zur Bevölkerung nicht verlieren – deshalb haben wir uns erstmals für einen Tag der offenen Tür entschieden“, sagte der Vereinsvorsitzende Franz Stadelhofer über die kleinere Variante des Flugplatzfests.
 
Die Menschen kamen trotzdem, wenn auch nicht in der überwältigenden Zahl wie bei den Fliegerfesten, zu denen in der Regel auch noch eine Oldtimershow gehört. „Es waren viele Besucher da, die sich für den Flugsport interessieren“, sagte Franz Stadelhofer am Ende der Veranstaltung. „Wir sind sehr zufrieden.“ Die Zukunft des bisherigen Flugplatzfests ist offen. „Wir entscheiden noch, wie und wann das nächste Fliegerfest stattfindet“, sagte Stadelhofer – wohl wissend, dass die große Anzahl an unterschiedlichen Flugzeugen und die Flugvorführungen für die Zuschauer eine besondere Attraktion darstellen.
 
Turbulenzen bleiben aus
 
Bei den Besuchern am Samstag war das Angebot des Vereins, zum Sondertarif zu einem Rundflug abzuheben, besonders beliebt. Dabei war erstmals auch die neue Robin DR 500 im Einsatz, die der Verein erst vor einer Woche gekauft hat. „Wir sind über den Bodensee geflogen“, sagte Jörg Stocker, der sich gemeinsam mit seinem Sohn und Franz Stadelhofer am Steuerknüppel in die Luft wagte. Kleine Turbulenzen, wie sie sonst bei der Thermik über dem Linzgau üblich sind, erlebten die drei unterwegs nicht. „Es war ein sehr ruhiger Flug“, sagte Stocker, in dessen Familie das Fliegen Tradition hat.
 
Andere Gäste nutzten die Gelegenheit zu einem Rundflug mit dem Motorsegler oder mit einem der Ultraleicht-Flieger, mit denen Mitglieder befreundeter Vereine nach Pfullendorf gekommen waren. Für besonders Mutige – und auch davon gab es viele, sodass deren Maschine ein ums andere Mal in den Himmel stieg – boten vier Fallschirmspringer von Humanflights aus Bad Saulgau Tandemsprünge aus knapp 4000 Metern Höhe an: Sprünge, die im freien Fall durch die leichte Wolkendecke führten, bevor der Tandemmaster den Fallschirm öffnete und Passagier und Tandemmaster fest miteinander verkoppelt bei einer herrlichen Aussicht über ganz Oberschwaben fünf Minuten lang gemächlich zur Erde zurück schwebten.
 
Auch wer weder im Flieger noch am Fallschirm Höhenluft schnuppern wollte, erlebte ein abwechslungsreiches Programm. Der Flugsimulator, den Fritz Senn vom Flightsim-Technologiezentrum in Konstanz mitgebracht hatte, ermöglichte es, die eigenen Flugkünste auszuprobieren. „Ich finde es leichter, ein Flugzeug zu fliegen, als die Vorgaben des Flugsimulators einzuhalten“, sagte Dexter McGinnis, selbst Pilot.
 
Oldtimerclub ist auch dabei
 
Claus Daehne führte Besucher auf den sonst verschlossenen Tower, wo an diesem Tag Flugleiter Reinhard Reichel Dienst tat. Dazu gab’s jede Menge Informationen rund ums Fliegen und die Flugausbildung, einen Flohmarkt und die Oldsmobile des Oldtimerclubs, deren Mitglieder es sich nicht nehmen ließen, den Flugsportlern auch ohne Fliegerfest einen Besuch abzustatten.
 
Ein Gewinnspiel mit kniffligen Fragen rund um die Fliegerei in Pfullendorf, Luftaufnahmen aus der Region, die gar nicht so einfach zuzuordnen waren, und ein Testflug am Flugsimulator bescherten Sören Blum aus Pfullendorf einen Tandemsprung sowie Stefan Ott und Nick Rothweiler aus Großschönach Rundflüge über die Region.

Drei-Königs-Kegeln im Kehlbachstüble

Drei-Königs-Kegeln im Kehlbachstüble

Am 06.01.2016 fand das traditionelle Drei-Königskegeln des Flugsportvereins im Kehlbachstüble in Otterswang statt. Nachdem das Kegeln ausgerichtet war, saß  man in gemütlicher Runde zusammen.

Bei den Damen gab es folgende Ergebnisse:
1. Platz Anne Münsterer
2. Platz Luise Hübschle
3. Platz Manuela Restle

Ergebnisse Herren:
1. Platz Sven Theml
2. Platz Mathias Hübschle
3. Platz Günter Theml

Veronika Holz übernimmt die Flugplatz-Gaststätte

Am 19. April öffnet die „Fluggaststätte Take-Off“

 

news20140414.jpgAb Ostersamstag, 19. April, begrüßt Chefstewardess Veronika Holz aus Pfullendorf als neue Pächterin ihre Besucher in der Flugplatz-Gaststätte an der Aftholderberger Straße. Die erfahrene Gastronomin freut sich dabei nicht nur auf Gäste aus den Reihen des Flugsportvereins Pfullendorf, sondern auch auf Touristen von Nah und Fern, oder die vielen hungrigen Pilger, die auf dem Jakobsweg gen Süden wandern.

Das Catering macht schon mal einen vielversprechenden ersten Eindruck: Auf der Speisekarte der „Fluggaststätte Take-Off“ stehen eine breite Auswahl an leckeren Baguettes, ein deftiger Vesperteller sowie kleine Snacks und warme Speisen wie die russische Soljanka-Suppe. Natürlich gibt es vegetarische Küche genauso wie das berühmte „Schniposa“ für ausgesprochene Fleischliebhaber. Eine Salatauswahl rundet das kulinarische Angebot ab, und weil der Mensch auch gerne mal etwas Warmes trinkt, gibt es jede Menge Kaffee und Tee.

Zum Team von „Vroni“ Holz zählt vor allem die eigene Familie. Dass auch auf kultureller Ebene in der Flugplatz-Gaststätte künftig einiges geboten sein könnte, lässt der Hintergrund der neuen Chefin vermuten. Seit Mitte der 80er-Jahre wirkte Holz zehn Jahre lang in der ehemaligen Pfullendorfer Kulturinstitution „Deutsches Haus“. Die Lage der Flugplatz-Gaststätte bietet nun viele Möglichkeiten für gastronomische und kulturelle Veranstaltungen. Geöffnet ist die Fluggaststätte mittwochs, samstags und sonntags.

Pilot für einen Tag

Nicht Träumen!   -   Fliegen!

Samstag, 26. April 2014, 15:00 Uhr
Verkehrslandeplatz Pfullendorf

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Natur und Technik

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Linde spendet erst in einigen Jahren Schatten

news20140415.jpgIm Februar musste die fast ein halbes Jahrhundert alte Linde beim Fliegerheim des Flugsportvereins aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nun pflanzten Mitglieder des Vereins vor dem Fliegerheim einen neuen Baum – wieder eine Linde. Was man damals zunächst nicht glauben wollte, bewahrheitete sich, als der Baum gefällt am Boden lag. Sie sogenannte Rotfäule hatte ihn fast ausgehöhlt, was an dem belebten Jakobsweg, der am Flugplatz vorbei führt, eine Gefahr bedeutete, so Franz Stadelhofer, Vorsitzender des Flugsportvereins. Zur Baumpflanzaktion war auch Stadtbaumeister Jörg- Steffen Peter gekommen. Die Stadt Pfullendorf hatte den Baum gestiftet, so dass Franz Stadelhofer Peter kurzerhand zum Schirmherr beziehungsweise Baumpaten ernannte.

Auf einen Baum am Parkplatz beim Fliegerheim habe man nicht verzichten wollen, sagte Stadelhofer in einer kurzen Ansprache. Nun hofft er auf gutes Gedeihen des neu Gepflanzten, so dass er zur Sommerzeit bald wieder einigen Autos ein Schattenplätzchen bieten möge, was allerdings noch einige Zeit dauern würde. An der Pflanzaktion beteiligten sich mehrere Mitglieder des Vereins, die einen mit Tat, die anderen mit Rat. Zum Abschluss des Ereignisses gab es einen kleinen Umtrunk im Biergarten des Fliegerheimes, wo der Baum, der zuvor kräftig gewässert worden war, nun auch mit Sekt begossen wurde.