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Franz Stadelhofer führt weiterhin den Flugsportverein Pfullendorf

News20130325PFULLENDORF - Ingo Selle. Ohne jeglicheTurbulenzen und unter der bewährten Leitung von Chefpilot Franz Stadelhofer hat der Flugsportverein Pfullendorf am Freitag- abend bei seiner Generalversammlung sicher navigiert und nach dem Abfliegen einer umfangreichen Tages- ordnung in allen Anforderungen eine sichere Punktlandung hingelegt. Bei der Wahl des Vorstands engagieren sich in Zukunft mehr und mehr junge Vereinsmitglieder.

Im Pfullendorfer Hightech-Verein müssen nicht nur die Leitungsfunktionen vom Tower aus sicher gesteuert werden, auch beim „Bodenpersonal“ sind Know-how und Einsatzwille unabdingbare Voraussetzungen für einen sicheren Flugbetrieb. Dass dabei auch die interne Kameradschaft und beeindruckende Events für eine große Besucherschar nicht zu kurz kommen, haben etwa die Flug- und Oldietage im vergangenen September auf und rund um den „Pfulli-Airport“ erneut unter Beweis gestellt. Dieser Kraftakt mit hunderten Teilnehmern am Boden und in der Luft habe nur mit konzentriertestem Einsatz gestemmt werden können, sagte der Franz Stadelhofer, Vorsitzender des Flugsportvereins. Bei den Berichten der Abteilungsleiter aus den Sektionen Motorsegler und Motorflieger und vom Flugbetriebsleiter, ganz besonders aber beim Kassenbericht des Hauptvereins durch Kassierer Arthur Engel ist deutlich geworden, was für ein „großes Rad“ der kleine Verein mit seinen kostenintensiven Investitionen drehen muss. „Die Stadt Pfullendorf kann und will die durch den Flugsportverein gesetzten Highlights nicht missen“, sagte Bürgermeister-Stellvertreter Jobst-Michael Florus. Die von ihm beantragte Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.

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8,33 kHz wird 2018 Pflicht

Seit mehr als zehn Jahren wird die Einführung des 8,33-kHz-Frequenzabstandes für Funkfrequenzen diskutiert. Die Europäische Kommission hat jetzt die verbindlichen Einführungstermine per Verordnung bekannt gegeben: Zum 1. Januar 2018 muss der VFR-Verkehr in der Lage sein, die Frequenzen mit 8,33 kHz Abstand zu nutzen.
Die Luftsportverbände in Deutschland und Europa hatten sich in den vergangenen Jahren bei der Europäischen Kommission dafür eingesetzt die Frequenzzuteilung so zu gestalten, dass die Luftsportler weiter mit 25-kHz-Funkgeräten Zugang zu dem von Luftsport genutzten Luftraum haben gleichzeitig aber empfohlen, bei Neuanschaffung oder Ersatz von Funkgeräten Geräte mit der neuen Technik zu kaufen. Diese Forderung nach der Sonderregelung für die Flugzeuge der Luftsportler wurde nicht umgesetzt aber weitreichende Fristverlängerungen eingeräumt – ursprünglich sollten bereits 2012 die neuen Funkgeräte Pflicht werden. (Quelle: BWLV)

Flugtage bieten fazinierendes Spektakel

news20120911_b.jpgPFULLENDORF - INGO SELLE. Bei den Flugtagen steht ganz Pfullendorf Kopf. Luftakrobatik und die Oldie-Fahrzeuge am Boden rauben über tausend Besuchern den Atem.
Himmlische Bedingungen für alle Gäste und Teilnehmer haben am Samstag und Sonntag in Pfullendorf geherrscht. Ganz egal, welcher motornärrischen Fraktion man angehört. Der „Auftrieb“ zum 60. Geburtstag des Flugsportvereins Pfullendorf, ob in der Luft oder am Boden, war teilweise sogar atemberaubend.

Mag es am Sonntag an der Extra-Tour im knapp 100 Jahre alten De Dion-Bouton des Münchners Volker Reindl gelegen haben, oder gar an den ganz reizenden Ehrendamen im Fond beim Oldtimer-Eröffnungskorso, vielleicht waren es aber auch die faszinierenden Flugzeuge oder die Kunstflug-Leistungen ihrer Piloten, sicher aber auch die vielen tausend Enthusiasten, die das Fluggelände geradezu im Sturm erobert hatten – diese Geburtstagsparty war kaum noch zu toppen, hatten doch auch die härtesten „Geburtstagsgäste“ von Samstagnacht bis halb drei Uhr in der Früh ausgehalten.

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Tollkühnes am Boden und in der Luft

news20120911.jpgSÜDKURIER - WINFRIED KLEIN. Über 100 Oldtimer Fahrzeuge am Marktplatz - zwölftes Oldie-Flugplatzfest lockt Besucher an.

Tiefes Motorenbrummeln am wolkenlosen, spätsommerlichen Pfullendorfer Himmel kündigte unverkennbar den Beginn des zwölften Oldie-Flugplatzfestes des Flugsportvereins Pfullendorf an. Es war die Ankunft der Bückerstaffel aus Albstadt-Degerfeld, die gleich mit mehreren Überflug-Formationen die Zuschauer begeisterte, bevor die Piloten ihre wertvollen Doppeldecker auf die Piste null eins des Pfullendorfer Flugplatzes aufsetzten.

„Sie sehen hier zu Beginn der Veranstaltung gleich einen Weltrekord“, erklärte Sprecher Uwe Nestle am Mikrofon den aufmerksam schauenden Festbesuchern: „Der Anführer dieser einmaligen Bückerstaffel, Phillipp Hüfner aus Pfullendorf, ist 17 Jahre alt und nach intensivster Recherche wohl der jüngste Bückerstaffel-Pilot der Welt.“ Gleich noch ein Highlight brachte diese Bückerstaffel mit nach Pfullendorf: Der Doppeldecker mit dem Kennzeichen D-EFMH befand sich tatsächlich einst im Besitz des bekannten Liedermachers Reinhard Mey und inspirierte ihn wohl zu dem wunderschönen Hit „Über den Wolken“.

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Freiflüge werden im Fliegerclub am Jakobsweg feste gefeiert

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PFULLENDORF – Nein, es handelt sich bei dieser Aktion nicht um die Feier zum erfolgreichen Abschnorren von Gratistickets bei internationalen Airlines. Lustig begangen und begossen worden sind beim Pfullendorfer Flugsportverein vielmehr die ersten Soloflüge von Vereinsfreunden aus Bad Dürkheim. Einige der Jungflieger haben damit eine weitere, wichtige Etappe auf dem schulungsintensiven Weg zum privaten Pilotenschein (PPL) bestanden. Und weil auf dem Pfad zum Führerschein auf den Luftstraßen nur gebüffelt wird, und nie gebechert, geht es nach dem „Freifliegen“ am Boden um so entspannter zu. Besonders, wenn die lustigen Vögel aus dem befreundeten Bad Dürkheimer Fliegerclub in Pfullendorf zur Schulung und anschließendem Abfeiern einfliegen. Da wird dann auch schon mal schnell ein Lufttaxi-Service zwischen den Fliegerhorsten an der Pfälzer Weinstraße und dem Pfullendorfer Jakobsweg installiert. So gelangen zum Grillfest der weltberühmte Pfälzer Saumagen, aber auch leckere Tröpfchen pfeilschnell in den Linzgau.

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