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Flugtage bieten fazinierendes Spektakel

news20120911_b.jpgPFULLENDORF - INGO SELLE. Bei den Flugtagen steht ganz Pfullendorf Kopf. Luftakrobatik und die Oldie-Fahrzeuge am Boden rauben über tausend Besuchern den Atem.
Himmlische Bedingungen für alle Gäste und Teilnehmer haben am Samstag und Sonntag in Pfullendorf geherrscht. Ganz egal, welcher motornärrischen Fraktion man angehört. Der „Auftrieb“ zum 60. Geburtstag des Flugsportvereins Pfullendorf, ob in der Luft oder am Boden, war teilweise sogar atemberaubend.

Mag es am Sonntag an der Extra-Tour im knapp 100 Jahre alten De Dion-Bouton des Münchners Volker Reindl gelegen haben, oder gar an den ganz reizenden Ehrendamen im Fond beim Oldtimer-Eröffnungskorso, vielleicht waren es aber auch die faszinierenden Flugzeuge oder die Kunstflug-Leistungen ihrer Piloten, sicher aber auch die vielen tausend Enthusiasten, die das Fluggelände geradezu im Sturm erobert hatten – diese Geburtstagsparty war kaum noch zu toppen, hatten doch auch die härtesten „Geburtstagsgäste“ von Samstagnacht bis halb drei Uhr in der Früh ausgehalten.

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Tollkühnes am Boden und in der Luft

news20120911.jpgSÜDKURIER - WINFRIED KLEIN. Über 100 Oldtimer Fahrzeuge am Marktplatz - zwölftes Oldie-Flugplatzfest lockt Besucher an.

Tiefes Motorenbrummeln am wolkenlosen, spätsommerlichen Pfullendorfer Himmel kündigte unverkennbar den Beginn des zwölften Oldie-Flugplatzfestes des Flugsportvereins Pfullendorf an. Es war die Ankunft der Bückerstaffel aus Albstadt-Degerfeld, die gleich mit mehreren Überflug-Formationen die Zuschauer begeisterte, bevor die Piloten ihre wertvollen Doppeldecker auf die Piste null eins des Pfullendorfer Flugplatzes aufsetzten.

„Sie sehen hier zu Beginn der Veranstaltung gleich einen Weltrekord“, erklärte Sprecher Uwe Nestle am Mikrofon den aufmerksam schauenden Festbesuchern: „Der Anführer dieser einmaligen Bückerstaffel, Phillipp Hüfner aus Pfullendorf, ist 17 Jahre alt und nach intensivster Recherche wohl der jüngste Bückerstaffel-Pilot der Welt.“ Gleich noch ein Highlight brachte diese Bückerstaffel mit nach Pfullendorf: Der Doppeldecker mit dem Kennzeichen D-EFMH befand sich tatsächlich einst im Besitz des bekannten Liedermachers Reinhard Mey und inspirierte ihn wohl zu dem wunderschönen Hit „Über den Wolken“.

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Freiflüge werden im Fliegerclub am Jakobsweg feste gefeiert

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PFULLENDORF – Nein, es handelt sich bei dieser Aktion nicht um die Feier zum erfolgreichen Abschnorren von Gratistickets bei internationalen Airlines. Lustig begangen und begossen worden sind beim Pfullendorfer Flugsportverein vielmehr die ersten Soloflüge von Vereinsfreunden aus Bad Dürkheim. Einige der Jungflieger haben damit eine weitere, wichtige Etappe auf dem schulungsintensiven Weg zum privaten Pilotenschein (PPL) bestanden. Und weil auf dem Pfad zum Führerschein auf den Luftstraßen nur gebüffelt wird, und nie gebechert, geht es nach dem „Freifliegen“ am Boden um so entspannter zu. Besonders, wenn die lustigen Vögel aus dem befreundeten Bad Dürkheimer Fliegerclub in Pfullendorf zur Schulung und anschließendem Abfeiern einfliegen. Da wird dann auch schon mal schnell ein Lufttaxi-Service zwischen den Fliegerhorsten an der Pfälzer Weinstraße und dem Pfullendorfer Jakobsweg installiert. So gelangen zum Grillfest der weltberühmte Pfälzer Saumagen, aber auch leckere Tröpfchen pfeilschnell in den Linzgau.

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Start im Zwei-Minuten-Takt

presse_2012_07_10.jpgSüdkurier 10.07.2012
Pfullendorf - Zum 54. Mal hat der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV) den Südwestdeutschen Rundflug (SWDR) ausgeschrieben, einen Wettbewerb, in dem sich sowohl erfahrene Piloten als auch Einsteiger in Präzision, navigatorischer Genauigkeit sowie theoretischem und fliegerischem Können messen. 24 Pilotenteams trafen sich auf dem Pfullendorfer Flugplatz – nicht nur zum Fliegen, auch, um Erfahrungen auszutauschen.Schlechtes Wetter verzögerte am Samstag den Start um etwa eine Stunde.

Als sich schließlich die 24 Maschinen in der Reihenfolge ihrer Wettbewerbsnummern in Startposition begaben, um nacheinander im Zwei-Minuten-Takt und mit einem Startzeitfenster von zehn Sekunden auf die erste Strecke zu gehen, herrschte bestes Flugwetter in die Bodenseeregion. Hier mussten sich die Pilotenteams vier Stunden zahlreichen teils schweren Aufgaben stellen. Der SWDR teilt sich in zwei Klassen, die Wettbewerbsklasse und die Touringklasse mit vereinfachten Aufgabenstellungen für Einsteiger. Die Routen führten die Teams über viele Eck- und Wendepunkte, die mittels Flugkarte und Fotos von markanten Bodenpunkten gefunden werden mussten.

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Piloten starten und landen im Minutentakt

presse_2012_07_05.jpgVon Ingo Selle
PFULLENDORF Wenn am kommenden Samstag ab 11 Uhr der Take-Off zum 54. Südwestdeutschen Rundflug auf dem Pfullendorfer Airport an der Aftholderberger Straße angesagt sein wird, ist höchste Präzision gefordert.
Franz Stadelhofer, als erster Vorstand „Chefpilot“ des Pfullendorfer Fliegerklubs mit inzwischen fast 60-jähriger Tradition weiß, wovon er spricht, wenn er sich erinnert, dass vor mehr als 20 Jahren unter seiner ersten Präsidentschaft ein Wettbewerber „um den Zielanflug sekundengenau zu absolvieren, abgeschmiert ist“. Trotz spektakulärer Überkopf-Landung war nichts passiert. Doch das „Bremsen“ in der Luft geht nicht so einfach wie beim Autostopp am Straßenrand. Denn in der Luft gelten auch für die erfahrensten Rallyepiloten physikalische Grenzen. Aber nicht nur deshalb sind am Samstag spektakuläre Starts, Punktlandungen und Vorbeiflüge zu erwarten. Auch am Boden können die mehr als zwei Dutzend Teilnehmerfluggeräte bewundert werden. Der Baden-Württembergische Luftfahrtverband als Ausrichter und sportlicher Organisator erwartet in diesem Jahr besonders viele Ultraleicht-Flugzeuge. Das Programm am Boden wird von den Pfullendorfer Fliegerkameraden unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Thomas Kugler und dem Vorsitz von Flugsport-Vereinspräsident Franz Stadelhofer abgewickelt. Das beginnt für die Flieger am Samstag, 7.Juli, ab 20 Uhr mit den offiziellen Ansprachen, es schließt sich ein Abendessen im Clubzelt vor dem Flugplatzrestaurant an, gefolgt von Siegerehrungen, einer Tombola und einem musikalischen Programm mit der Pfullendorfer Fliegerband „Touch and Go“.

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