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Schwäbischer DDR-Fan studiert den Osten

Insgesamt 16 Mitglieder des Flugsportvereins Pfullendorf e.V. landeten in Großenhain

Auszug aus der Sächsischen Zeitung Online, 08.07.2013 (Bericht Henry Müller)

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Otto-Wilhelm Eberbach fungierte sozusagen als Vorhut der Flieger aus Baden-Württemberg. Er hatte die vier Stunden Flug über knapp 500 Kilometer nach Sachsen schon in der Vorwoche mit seinem Ultraleichtflugzeug vom Typ C 42 absolviert. Der 79-Jährige, der früher als Zahnarzt in Friedrichshafen tätig war, interessierte sich schon seit seiner Kindheit für die Fliegerei. „Kein Wunder, denn die Friedrichshafener waren alle Zeppeliner“, sagt er und lacht. Eberbach kannte sogar noch einige der Überlebenden der Brandkatastrophe der Hindenburg 1937 auf dem Navy-Luftschiffhafen Lakehurst nahe New York.

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Pilotin wünscht sich mehr Frauen über den Wolken

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Claudia Gabele hat mehr als 500 Stunden Flugerfahrung – Seit 23 Jahren ist sie Inhaberin des Privatpilotenscheins

PFULLENDORF 12.06.2013 (Ingo Selle)  „Ich wünsche mir sehr, dass endlich mehr Frauen zum Fliegen kommen“, sagt Claudia Gabele, Hausfrau aus Wald-Sentenhart am Vereinsheim des Flugsportvereins Pfullendorf. Denn dort an der Aftholderberger Straße, direkt vor den Toren der ehemals Freien Reichsstadt, wird am kommenden Samstag, 15. Juni, wieder ein kostenloser Informationstag für Flugenthusiasten angeboten.

Neben technischen und rechtlichen Informationen soll den Interessenten auch die Faszination, selber zu fliegen, vermittelt werden. Und da ist, neben anderen Vereinsmitgliedern, Claudia Gabele als Pilotin aus Leidenschaft die richtige Partnerin, um das Flugfieber weiter zu tragen.

Selber infiziert hat sich die Mutter von drei Kindern vor inzwischen etwa einem Vierteljahrhundert bei einem Rundflug vom „Pfulli Airport“ aus. Sie war so begeistert, dass Claudia Gabele vor 23 Jahren selber den Privatpilotenschein für Motorsegler machte.

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Ehrennadel in Gold für Manfred Käser

Auszeichnung des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes für langjährigen Vorsitzenden des Flugsportvereins

news20130327.JPGSüdkurier/Gudrun Beicht. Für seine besonderen Verdienste um den Luftsport ist Manfred Käser im Rahmen der Hauptversammlung des Flugsportvereins Pfullendorf die Ehrennadel in Gold des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes (BWLV) verliehen worden. Die Auszeichnung übergab ihm der Vizepräsident des BWLV, Hans-Joachim Proß. Manfred Käser ist seit 1971 Mitglied im Verein und besitzt seit 1. März 1972 die Motorfluglizenz. Ab diesem Zeitpunkt bis 2001 war er als ehrenamtlicher Flugleiter im Flugsportverein engagiert. Zweimal, von 1977 bis 1983 und von 2001 bis 2007, hatte er das Amt des Vorsitzenden inne. Seit 2010 ist Käser Ehrenmitglied. Seit seinem Eintritt in den Verein habe der Geehrte diesen ideell und materiell unterstützt. Er gründete ein Modellbaugruppe, um der Jugend das Hobby Fliegen „von der Pike auf“ nahe zu bringen. Sämtliche Baumaßnahmen auf dem Areal des Pfullendorfer Flugplatzes tragen die Handschrift Manfred Käsers.

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Franz Stadelhofer führt weiterhin den Flugsportverein Pfullendorf

News20130325PFULLENDORF - Ingo Selle. Ohne jeglicheTurbulenzen und unter der bewährten Leitung von Chefpilot Franz Stadelhofer hat der Flugsportverein Pfullendorf am Freitag- abend bei seiner Generalversammlung sicher navigiert und nach dem Abfliegen einer umfangreichen Tages- ordnung in allen Anforderungen eine sichere Punktlandung hingelegt. Bei der Wahl des Vorstands engagieren sich in Zukunft mehr und mehr junge Vereinsmitglieder.

Im Pfullendorfer Hightech-Verein müssen nicht nur die Leitungsfunktionen vom Tower aus sicher gesteuert werden, auch beim „Bodenpersonal“ sind Know-how und Einsatzwille unabdingbare Voraussetzungen für einen sicheren Flugbetrieb. Dass dabei auch die interne Kameradschaft und beeindruckende Events für eine große Besucherschar nicht zu kurz kommen, haben etwa die Flug- und Oldietage im vergangenen September auf und rund um den „Pfulli-Airport“ erneut unter Beweis gestellt. Dieser Kraftakt mit hunderten Teilnehmern am Boden und in der Luft habe nur mit konzentriertestem Einsatz gestemmt werden können, sagte der Franz Stadelhofer, Vorsitzender des Flugsportvereins. Bei den Berichten der Abteilungsleiter aus den Sektionen Motorsegler und Motorflieger und vom Flugbetriebsleiter, ganz besonders aber beim Kassenbericht des Hauptvereins durch Kassierer Arthur Engel ist deutlich geworden, was für ein „großes Rad“ der kleine Verein mit seinen kostenintensiven Investitionen drehen muss. „Die Stadt Pfullendorf kann und will die durch den Flugsportverein gesetzten Highlights nicht missen“, sagte Bürgermeister-Stellvertreter Jobst-Michael Florus. Die von ihm beantragte Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.

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8,33 kHz wird 2018 Pflicht

Seit mehr als zehn Jahren wird die Einführung des 8,33-kHz-Frequenzabstandes für Funkfrequenzen diskutiert. Die Europäische Kommission hat jetzt die verbindlichen Einführungstermine per Verordnung bekannt gegeben: Zum 1. Januar 2018 muss der VFR-Verkehr in der Lage sein, die Frequenzen mit 8,33 kHz Abstand zu nutzen.
Die Luftsportverbände in Deutschland und Europa hatten sich in den vergangenen Jahren bei der Europäischen Kommission dafür eingesetzt die Frequenzzuteilung so zu gestalten, dass die Luftsportler weiter mit 25-kHz-Funkgeräten Zugang zu dem von Luftsport genutzten Luftraum haben gleichzeitig aber empfohlen, bei Neuanschaffung oder Ersatz von Funkgeräten Geräte mit der neuen Technik zu kaufen. Diese Forderung nach der Sonderregelung für die Flugzeuge der Luftsportler wurde nicht umgesetzt aber weitreichende Fristverlängerungen eingeräumt – ursprünglich sollten bereits 2012 die neuen Funkgeräte Pflicht werden. (Quelle: BWLV)